Zahlungsverkehrs-Newsletter KW 37 / 2016     An- und Abmelden | Archiv
       
       
 
Interbanken-Zahlungsverkehr / Electronic Banking
EBA-Konsultationspapier zur PSD 2 vorgelegt
 
Kartenzahlungen
Concardis erhält Zulassung als technischer Netzbetreiber
Mastercard und PayPal erweitern Partnerschaft
Milliarden-Schadenersatzklage gegen Mastercard
 
E- und M-Payment
Studie „Vorkassezahlung im Internet: Quo vadis?“ veröffentlicht
Schweizer Mobile-Payment-App Twint startet erst 2017
Klarna kommuniziert erstmals Nutzerzahlen aus Deutschland
Bezahlen per Fingerabdruck trifft auf großes Interesse
DKB macht Supermarktkasse zum Geldautomaten
 
Sonstiges
Hochkarätiges Kongressprogramm auf der NEOCOM 2016 am 12./13. Oktober in Düsseldorf
Veranstaltungstipp: Smart Payment 2016 am 28./29.11. in Berlin


Interbanken-Zahlungsverkehr / Electronic Banking
EBA-Konsultationspapier zur PSD 2 vorgelegt
van den Berg, 01.09.2016

Die europäische Aufsichtsbehörde European Banking Authority (EBA) hat am 12. August 2016 ein Konsultationspapier vorgelegt, in dem sowohl die technischen Standards für die in der PSD 2 geforderte starke Kundenauthentifizierung als auch die Standards für eine Kommunikation zwischen Dritten-Zahlungsdienstleistern, wie Zahlungsauslösedienstleister oder Kontoinformationsdienstleister, dargestellt werden. Bis zum 12. Oktober 2016 kann zu dem Konsultationspapier Stellung genommen werden. Der aus Banken Sicht wesentliche Punkt ist die Beschreibung der Schnittstelle für die Kommunikation zwischen den Payment Service Providern und den dritten Zahlungsdienstleistern.
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Kartenzahlungen
Concardis erhält Zulassung als technischer Netzbetreiber
Concardis, 07.09.2016

Mit der jetzt erfolgten Zulassung der Deutschen Kreditwirtschaft zum technischen Netzbetrieb ist Concardis einer von derzeit 18 zugelassenen Netzbetreibern im girocard-System der deutschen Banken und Sparkassen. Durch die Netzbetreiberlizenz ist Concardis in der Lage, den Kunden am Point of Sale neben den kaufmännischen Leistungen auch die technischen Services anzubieten, die für die Abwicklung von bargeldlosen Zahlungen erforderlich sind. Bisher war man dafür auf die Dienste Dritter angewiesen. Möglich wurde die kurzfristige Zulassung durch die Verschmelzung der International Cash Processing GmbH (ICP) auf die Concardis.
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Mastercard und PayPal erweitern Partnerschaft
ZDNet, 07.09.2016

PayPal informiert, dass es seine Partnerschaft mit Mastercard ausgebaut hat. Dies soll ihm insbesondere helfen, sich als Option am Point of Sale durchzusetzen. Mastercard wird durch das Abkommen zu einer Bezahloption innerhalb von PayPal und ermöglicht es Braintree nutzenden Händlern, Mastercards Smartphone-Bezahlsystem Masterpass zu unterstützen. Zudem erhalten Endanwender und kleine Läden damit eine Möglichkeit, Beträge von einem PayPal-Konto auf eine Mastercard-Guthabenkarte zu buchen. Weiter können Kunden nun ein Mastercard-Konto nutzen, um über PayPal Wallet in Läden zu zahlen, ohne es mit ihrem PayPal-Konto zu verbinden. Eine ähnliche Vereinbarung hatte Mastercard im Juni für Visa getroffen.
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Milliarden-Schadenersatzklage gegen Mastercard
Handelsblatt, 09.09.2016

Der Kreditkarten-Konzern Mastercard ist in Großbritannien auf eine Rekordsumme von 16,5 Milliarden Euro Schadenersatz verklagt worden. Dem Unternehmen wird vorgeworfen, über Jahre durch überhöhte Gebühren die Preise für Verbraucher in die Höhe getrieben zu haben. Konkret geht es um sogenannte inländische Interbanken-Entgelte. Mastercard kündigte an, sich gegen die Vorwürfe „energisch“ zur Wehr zu setzen. Zuerst wolle man aber die 600-seitige Klageschrift prüfen.
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E- und M-Payment
Studie „Vorkassezahlung im Internet: Quo vadis?“ veröffentlicht
ibi research, 14.09.2016

Drei Viertel der Online-Händler bieten die Bezahlung per Vorkasse an. 30 Prozent der Kunden haben in den letzten zwölf Monaten auch damit bezahlt, obwohl sie bei dieser Zahlungsform einige Nachteile im Vergleich zu anderen Zahlverfahren in Kauf nehmen müssen. ibi research hat mit einer Online-Befragung von über 1.000 Privatpersonen und Online-Händlern untersucht, warum sich die Vorkasse dennoch hartnäckig im Bezahlportfolio zahlreicher Webshops hält und warum Kunden diese nutzen. Die Ergebnisse liegen nun vor und stehen kostenfrei zum Download zur Verfügung.

Diskutieren Sie die Ergebnisse mit uns auf der dmexco! Sie finden uns heute und morgen an Stand F021 in Halle 7.
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Schweizer Mobile-Payment-App Twint startet erst 2017
Heise, 11.09.2016

Das angekündigte Handy-Payment-System Twint, das kurz vor der Einführung von Apple Pay lanciert wurde, startet in der Schweiz nun später als geplant. Zwar erteilte die Schweizerische Wettbewerbskommission einen positiven Bescheid für die Fusion der drei bisherigen M-Payment-Systeme Tapit, Paymit und Twint. Aber die Fusion zu Twint kommt momentan nicht richtig voran. Außerdem hatte der Handel laut Medienberichten darum gebeten, das neue Zahlungsmittel nicht ausgerechnet in der umsatzstarken Vorweihnachtszeit einzuführen. Daher wird sich der ursprünglich noch für 2016 geplante Start des Systems offenbar verzögern und startet ab Mitte Januar 2017.
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Klarna kommuniziert erstmals Nutzerzahlen aus Deutschland
Onlinehändler-News, 12.09.2016

Mehr als 15 Millionen Kunden in Deutschland haben die Zahlungslösungen von Klarna beim Online-Einkauf genutzt. Das hat der schwedische Payment-Anbieter nun verkündet. Es ist das erste Mal, dass Klarna Daten zu seinen Nutzerzahlen in Deutschland offenlegt. Die Sofort Überweisung, mit der sich Klarna im Jahr 2014 zusammengeschlossen hatte, wurde bislang von mehr als 21 Millionen deutschen Kunden genutzt. Klarna peilt damit den Angriff auf die Spitze des deutschen Payment-Marktes an – der große Konkurrent PayPal hat nach eigenen Angaben 17,2 Millionen Nutzer in Deutschland.
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Bezahlen per Fingerabdruck trifft auf großes Interesse
Bitkom, 08.09.2016

8 von 10 Deutschen (81 Prozent) wollen in Zukunft den Fingerabdruck nutzen, um bargeldlose Bezahlvorgänge abzusichern. Das zeigt eine repräsentative Befragung im Auftrag des Digitalverbands Bitkom. Der Fingerabdruck kann prinzipiell bei allen Bezahlvorgängen PIN oder Unterschrift ersetzen – also bei der Zahlung mit Debit- oder Kreditkarte, beim kontaktlosen Bezahlen mit dem Smartphone oder auch beim Online-Banking. Weitere biometrische Autorisierungsverfahren treffen bei den Verbrauchern ebenfalls auf Interesse: Gut ein Drittel (36 Prozent) würde den Iris-Scan des Auges nutzen, um eine Zahlung zu autorisieren. Eine Überprüfung anhand des Stimmprofils will immer noch knapp ein Viertel (22 Prozent) einsetzen.
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DKB macht Supermarktkasse zum Geldautomaten
Handelsblatt, 06.09.2016

Allen Bankkarten, Kreditkarten und Bezahl-Apps zum Trotz – Bargeld bleibt der Deutschen liebstes Zahlungsmittel. Nachschub bekommen DKB-Kunden ab sofort mit ihrem Smartphone an den Kassen von rund 8.000 Filialen, darunter Rewe, Real, Penny und die Drogeriemarktkette Budni. „Cash im Shop“ heißt die Funktion und wird durch eine Kooperation mit dem Berliner Fintech Barzahlen ermöglicht.
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Sonstiges
Hochkarätiges Kongressprogramm auf der NEOCOM 2016 am 12./13. Oktober in Düsseldorf
NEOCOM, 14.09.2016

Neben einem hochkarätigen Vortragsprogramm steht das Thema „Networking“ bei der NEOCOM ganz weit oben auf der Agenda. Der NEOCOM Kongress 2016 bietet beides: Networking auf Top-Niveau – und den umfassenden Blick auf die Trends im Digital Commerce. Dabei ist die Atmosphäre auf dem Düsseldorfer Areal Böhler fast familiär: Sie treffen die Community – und zwar ohne Streuverluste und ohne sich die Hacken abzulaufen, kompakt an zwei Tagen!
Mit unserem Partnercode erhalten Sie 15 Prozent Rabatt auf die Kongressgebühr: M-NEO16-S07
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Veranstaltungstipp: Smart Payment 2016 am 28./29.11. in Berlin
Management Circle, 14.09.2016

Die Umsatzchancen im B2C-Geschäft werden durch smarte Bezahlmöglichkeiten bestimmt – bereits heute und in Zukunft immer mehr! Auf der diesjährigen Agenda der Management Circle Strategie-Konferenz „Smart Payment“ stehen deshalb neben Mobile Payment, NFC und Omni-Channel die Themen Customer Experience, Prozessoptimierung im Bezahlvorgang sowie Fraud Prevention. Denn: Am Ende des Tages entscheiden Kosten, Kundenakzeptanz und Zahlungssicherheit über die Güte eines Zahlverfahrens. Um die richtigen Entscheidungen für das eigene Business zu treffen, gilt es, die relevanten Entwicklungen im digitalen Zahlungsverkehr zu kennen, zu bewerten und für sich zu nutzen. Genau hier setzt die Smart Payment 2016 an und zeigt auf, wie Ihr Business dank smartem Zahlungsverkehr zukunftsfähig bleibt.
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© 2016 ibi research

ibi aktuell: Händlerkosten von Kreditkartenzahlungen im Online-Handel gehen um bis zu 60 Prozent zurück

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