Zahlungsverkehrs-Newsletter KW 41 / 2017     An- und Abmelden | Archiv
       
       
 
Interbanken-Zahlungsverkehr / Electronic Banking
World Payments Report 2017: Deutschlands bargeldlose Zahlungen steigen überdurchschnittlich
SWIFTNet Instant to provide access to EBA Clearing's RT1 system
Studie: In Schwellenländern verschwindet Bargeld
Echtzeit-Tracking bei Auslandsüberweisungen erwünscht
 
Kartenzahlungen
PayPal bietet Mastercard in Europa als gleichwertige Bezahloption an
 
E- und M-Payment
Sparkassen-Finanzgruppe startet kontaktloses Bezahlen mit dem Smartphone
Was N26-Konkurrent Revolut in Deutschland vorhat
Mobile Payment: FinTech Group stellt kesh ein
 
Sonstiges
Rückbau der Bankfilialen in Deutschland schreitet voran
Bezahlschranken: Google hebelt First-Click-Free-Prinzip aus
Kreditplattformen wittern das große Geschäft
Meinung: Die sechs größten Irrtümer von Banken


Interbanken-Zahlungsverkehr / Electronic Banking
World Payments Report 2017: Deutschlands bargeldlose Zahlungen steigen überdurchschnittlich
IT Finanzmagazin, 09.10.2017

Das Volumen der weltweiten bargeldlosen Zahlungen wird voraussichtlich um durchschnittlich 10,9 Prozent bis 2020 ansteigen und damit fast 726 Milliarden Transaktionen erreichen, so die Prognose des World Payments Report 2017. Der heute von Capgemini zusammen mit der BNP Paribas veröffentlichte Report sagt, dass Zahlungen zwischen Unternehmen (Business to Business, B2B), mittelständischen Firmen und Behörden weltweit zunehmen. Bei der Anzahl dieser Zahlungen wird eine jährliche Wachstumsrate von 6,5 Prozent in den Jahren 2015 bis 2020 vorhergesagt. Das sind mehr als 122 Milliarden Transaktionen im Jahr 2020.
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SWIFTNet Instant to provide access to EBA Clearing's RT1 system
EBA Clearing, 10.10.2017

SWIFT and EBA CLEARING announced that users of EBA CLEARING’s instant payment system, RT1, will be able to access the platform via SWIFTNet Instant from November 2018. The SWIFT solution will address all RT1 customer requirements, including instant messaging, file transfers and a browse solution. SWIFT’s instant payments solution is designed to work anywhere in Europe and around the world, enabling SWIFT customers to connect seamlessly to multiple instant payment clearing and settlement mechanisms. For the Single Euro Payments Area (SEPA), SWIFT has already agreed to offer connectivity to EBA CLEARING’s RT1 system and to the Eurosystem’s TARGET Instant Payment Settlement (TIPS) platform.
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Studie: In Schwellenländern verschwindet Bargeld
FAZ, 05.10.2017

In einer gemeinsamen Studie verweisen Swift, das internationale Zahlungsverkehrssystem der Banken, und die Beratungsgesellschaft Boston Consulting Group auf die Kartenzahlungen, die 2016 mit einem Volumen von gut 23 Billionen Dollar erstmals bedeutender als Bargeld waren. Sie berufen sich dabei auf Statistiken des Analysehauses Euromonitor. Auch im internationalen Zahlungsverkehr führen neue, meistens digitale Technologien zu tiefgreifenden Veränderungen und setzen die Banken unter Druck. Die Entwicklung wird vor allem von den Schwellenländern vorangetrieben.
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Echtzeit-Tracking bei Auslandsüberweisungen erwünscht
gi Geldinstitute, 05.10.2017

Eine aktuelle Untersuchung von SWIFT und EuroFinance zeigt auf, welcher Verbesserungsbedarf bei grenzüberschreitenden Zahlungen aus Sicht von Firmenkunden besteht. Die Studie „The Future of Payments: A Corporate Treasury Perspective“ hat die Vorstellungen von 300 Treasury-Fachkräften in Unternehmen aus 18 verschiedenen Branchen weltweit untersucht, deren Bandbreite kleine und mittlere Firmenkunden bis hin zu globalen Konzernen umfasst. Die Mehrheit der befragten Firmen-Treasurer setzten die Echtzeit-Nachverfolgung an die Spitze ihrer Liste mit Verbesserungswünschen, gefolgt von höherer Konsistenz bei Zahlungsabläufen zwischen den Banken und besserer Einsicht in die Bankgebühren.
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Kartenzahlungen
PayPal bietet Mastercard in Europa als gleichwertige Bezahloption an
IT Finanzmagazin, 05.10.2017

Mastercard und PayPal spielen künftig noch enger zusammen: So wollen sich beide Unternehmen nicht nur ausgewählte Leistungen gegenseitig zur Verfügung stellen, sondern auch in der Außendarstellung gegenseitig hervorheben. Vor etwa einem Jahr wurde die erste Stufe der Zusammenarbeit gestartet – nun wird PayPal die Mastercard unter anderem als bevorzugte Bezahlmethode anbieten. Ab wann das genau sein wird, ist aber noch unklar.
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E- und M-Payment
Sparkassen-Finanzgruppe startet kontaktloses Bezahlen mit dem Smartphone
DSV-Gruppe, 04.10.2017

Die Sparkassen-Finanzgruppe startet mit der Einführung ihrer Mobile-Payment-Lösung. Mitarbeiter von zehn Instituten aus ganz Deutschland können bei allen Händlern mit kontaktlosfähigen Terminals mobil mit dem Smartphone bezahlen. Pilotteilnehmer sind die Förde Sparkasse, die Sparkassen Aachen, Günzburg-Krumbach, Hannover, Heidelberg, Leipzig, Oberhessen, Siegen und Vorderpfalz sowie die Kreissparkasse Saarpfalz. Nach der Pilotphase wird die Sparkassen-Finanzgruppe ab Mitte 2018 die Bezahlfunktion im Smartphone bundesweit anbieten. Die Kunden können ihre Sparkassen-Card (girocard), ihre Sparkassen-Kreditkarte (Mastercard) oder beide Karten hinterlegen. Jede Smartphone-Zahlung wird wie eine herkömmliche Kartenzahlung vom Konto des Kunden abgebucht.
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Was N26-Konkurrent Revolut in Deutschland vorhat
Gründerszene, 27.09.2017

Revolut hat erst im Sommer eine große Finanzierung über 66 Millionen Dollar verkündet und will nun aggressiver nach Deutschland. Vor allem mit seiner Multi-Währungs-Funktion will sich das britische Startup von der Konkurrenz abheben. Geld in 26 Währungen können die Kunden nach eigenen Angaben in der App halten und sollen es ohne Gebühren tauschen können, auch das Abheben im Ausland ist gebührenfrei. Mit diesen Funktionen ist die App gestartet und damit vor allem unter Vielreisenden beliebt. Insgesamt 850.000 Kunden nutzen das Konto nach Angaben des Unternehmens. Zum Vergleich: N26 verkündete erst vor kurzem eine halbe Million Kunden.
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Mobile Payment: FinTech Group stellt kesh ein
deutsche-startups.de, 29.09.2017

Das Mobile Payment-System kesh wird eingestellt. Per Mail teilt die FinTech Group Bank mit: „Vier Jahre ist es nun her, dass kesh als erstes Mobile-Payment-System in Deutschland eingeführt wurde. kesh war seither bei einer stattlichen Anzahl von Kunden und Händlern in der Region Niederrhein im Einsatz. Aber auch Fußballstadien, Online-Shops und eine Veranstaltungsarena haben wir erobert. Nun haben wir uns dazu entschlossen, zum 30. November 2017 unser Mobile-Payment-Angebot kesh einzustellen. Unsere kesh Technologie wird weiterentwickelt und bald einen neuen Einsatzort finden“.
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Sonstiges
Rückbau der Bankfilialen in Deutschland schreitet voran
KfW Research, 08.10.2017

Die Ausdünnung der Filialnetze deutscher Banken ist in den vergangenen Jahren weiter vorangeschritten: Wie eine Analyse von KfW Research gemeinsam mit der Universität Siegen belegt, wurden seit der Jahrtausendwende ein Viertel aller Zweigstellen geschlossen – im Schnitt 680 pro Jahr und damit binnen 15 Jahren insgesamt 10.200 Standorte deutschlandweit. Alle Kreditinstitutstypen (Genossenschaftsinstitute, Kreditbanken, Sparkassen) bauen in ähnlichem Umfang ab. Ländliche Regionen sind etwas stärker betroffen als Städte (-27 Prozent bzw. -23 Prozent der Filialen). Ein wesentlicher Treiber der Entwicklung ist die Digitalisierung, die den Bankenmarkt voll erfasst hat.
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Bezahlschranken: Google hebelt First-Click-Free-Prinzip aus
t3n, 02.10.2017

Google hat sein First-Click-Free-Prinzip ausgehebelt und fördert damit künftig das Angebot von kostenpflichtigen Abomodellen. Verlage können jetzt selbst darüber entscheiden, ob sie Nicht-Abonnenten ein Überwinden der Bezahlschranke über die Suchergebnisse gewähren wollen. Bisher hatten Medienkonzerne im Rahmen der First-Click-Free-Idee Nutzern drei Artikel pro Tag gratis zur Verfügung stellen müssen oder waren durch eine schlechtere Positionierung im Google-Ranking abgestraft worden.
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Kreditplattformen wittern das große Geschäft
Handelsblatt, 01.10.2017

Wenn es um Geld geht, gelten Mittelständler eigentlich als konservativ. Dennoch nimmt bei vielen Unternehmen die Bereitschaft zu, Darlehen über Kreditplattformen wie Funding Circle (früher Zencap), Lendico oder Creditshelf aufzunehmen. Bislang sind diese im Vergleich zur Kreditvergabe von Banken statistisch kaum wahrnehmbar. Jedenfalls verfügt die Bundesbank bislang über keine Daten, die das von Marktplätzen vermittelte Kreditvolumen angeben. Das könnte sich ändern, denn die Manager der Kreditplattformen setzen sich hohe Ziele.
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Meinung: Die sechs größten Irrtümer von Banken
BILANZ, 09.10.2017

Wenige Branchen sind so von der Digitalisierung betroffen wie die Banken. Trotzdem drehen sich die Mühlen hier erstaunlich langsam, und die Kreditinstitute müssen aufpassen, nicht vollkommen abgehängt zu werden. Ratepay-Geschäftsführerin Miriam Wohlfarth trägt Bankenirrtümer rund um das Thema Digitalisierung zusammen.
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