Zahlungsverkehrs-Newsletter KW 49 / 2017     An- und Abmelden | Archiv
       
       
 
Interbanken-Zahlungsverkehr / Electronic Banking
PSD2: Brüssel setzt Grenzen für das gläserne Bankkonto
31 Online-Banking-Apps sind anfällig für Hacker
SEPA-Überweisungen: Verbraucher beschweren sich über Einschränkungen
Sicht der Bundesbank: Zahlungsverkehr im Wandel – Was sind die Herausforderungen?
 
Kartenzahlungen
Klassische und kontaktlose Zahlung mit girocard im Aufwind
 
E- und M-Payment
Klarna setzt auf Lastschrift als Stand-alone-Lösung
iPhone X: „Zwillingsmaske“ soll Apples Face ID sofort überlisten
Datenleck bei PayPal-Zukauf betrifft 1,6 Millionen Kunden
Future-Handel mit Bitcoins startet noch vor Weihnachten
 
Sonstiges
Erfolg mit Amazon – ibi-Seminar am 25. Januar in München zeigt, wie's geht
Künstliche Intelligenz im Finanzsektor: Mehr als ein Hype, aber ein riskanter Weg
Haftung bei Steuerbetrug im Online-Handel naht
MiFID II: Finanzbranche befürchtet Konsolidierungen


Interbanken-Zahlungsverkehr / Electronic Banking
PSD2: Brüssel setzt Grenzen für das gläserne Bankkonto
FAZ, 27.11.2017

Das Bankkonto wird doch nicht ganz so gläsern wie zwischenzeitlich befürchtet. Die EU-Kommission hat den Bedenken der Banken zum Datenschutz in der neuen Zahlungsdiensterichtlinie (PSD2) stärker Rechnung getragen, als bislang zu erwarten war. In den nun veröffentlichten technischen Standards haben die Banken die Möglichkeit, den Zugriff externer Zahlungsdienstleister auf die Kontodaten ihrer Kunden deutlich einzuengen. Das „Screen Scraping“ ist auch weiterhin möglich, allerdings nur dann, wenn die erste Zugangsmöglichkeit, also die technische Schnittstelle (API), als Haupteingang blockiert ist. Dann müssen die Drittdienstleister der Bank und der Aufsichtsbehörde melden, warum sie auf die Notlösung zugreifen und welche Daten sie abrufen. Neu ist, dass die Banken nicht mehr gezwungen sind, die Hintertür des „Screen Scraping“ offen zu halten. Das ist dann der Fall, wenn sie die Aufsichtsbehörden von der Leistungsfähigkeit ihres Hauptzugangs überzeugen.
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31 Online-Banking-Apps sind anfällig für Hacker
Süddeutsche Zeitung, 23.11.2017

31 Online-Banking-Apps weisen eine Sicherheitslücke auf. Ursache ist eine Schwachstelle bei einem externen Dienstleister, der die Apps eigentlich absichern soll. Forschern der Universität Erlangen-Nürnberg ist es gelungen, nicht bloß die Schutzmechanismen einer App zu überwinden. Sie können mit ihrem Hack 31 Finanz-Apps austricksen und sie übernehmen. Dies zu bewerkstelligen, erfordere allerdings einen komplexen Angriff. Ein bis zwei Monate würden versierte Hacker brauchen, um den Angriff nachzubauen, trotz Anleitung. Das grundsätzliche Problem ist, dass viele Nutzer aus Bequemlichkeit nur ein Gerät zum Online-Banking verwenden wollen.
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SEPA-Überweisungen: Verbraucher beschweren sich über Einschränkungen
Heise, 22.11.2017

Überweisungen mit der internationalen Kontonummer IBAN sorgen immer noch für Probleme bei Verbrauchern, vor allem wohl bei grenzüberschreitenden Zahlungen. 140 Beschwerden von Verbrauchern sind dazu bei der SEPA-Beschwerdestelle der Wettbewerbszentrale eingegangen, einer Selbstkontrollinstanz der deutschen Wirtschaft. 103 Verstöße wurden beanstandet und ein Fall ging sogar vor Gericht, hieß es in einer ersten Zwischenbilanz der im Mai geschaffenen Beschwerdestelle. Viele der Fälle ähnelten sich darin, dass Firmen außerhalb Deutschlands geführte Konten schlichtweg nicht akzeptiert hätten.
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Sicht der Bundesbank: Zahlungsverkehr im Wandel – Was sind die Herausforderungen?
Bundesbank, 30.11.2017

Am 29. und 30. November 2017 fand in Berlin die Fachtagung Girokonto und Zahlungsverkehr des Deutschen Sparkassen- und Giroverbandes statt, unter dem Motto „Payments 2.0 – In der digitalen Welt Qualitätsführer bleiben“. In seiner Rede stellte Carl-Ludwig Thiele, Mitglied des Vorstands der Deutschen Bundesbank, seine Sicht auf die aktuellen Entwicklungen im Zahlungsverkehr dar. Herausforderungen sieht er in den neuen Technologien, dem zunehmenden Wettbewerb und dem Umgang mit Daten.
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Kartenzahlungen
Klassische und kontaktlose Zahlung mit girocard im Aufwind
girocard.eu, 30.11.2017

Der Paradigmenwechsel im Portemonnaie hat in Deutschland an Fahrt aufgenommen. Die girocard steht in der Gunst der Kunden so hoch wie nie zuvor und hat in der Beliebtheit erstmals mit dem Bargeld gleichgezogen. Rückenwind erlebt dabei auch die kontaktlose Zahlung mit der Debitkarte der Deutschen Kreditwirtschaft: Noch nie haben die Kunden eine neue Funktion der girocard so schnell angenommen wie das kontaktlose Bezahlen. Das zeigen verschiedene Umfragen der GfK, die im Februar, Mai und Oktober 2017 im Auftrag der EURO Kartensysteme insgesamt 3.610 Personen zwischen 16 und 69 Jahren befragte.
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E- und M-Payment
Klarna setzt auf Lastschrift als Stand-alone-Lösung
IT Finanzmagazin, 28.11.2017

Online-Zahlungsdienstleister Klarna will ab sofort die Lastschrift auch als Stand-alone-Lösung anbieten. Damit hat das Unternehmen nun vier Zahlungsmethoden im Angebot: Rechnung, Ratenzahlung, Lastschrift oder per „Sofort“ (ehemals Sofortüberweisung). Bisher war das Angebot der Lastschrift-Zahlung nur über die Integration des „Klarna Checkouts“ möglich. Dies wurde nun erweitert. Das neue Lastschriftverfahren biete Händlern eine garantierte Zahlung, da das Unternehmen auch bei dieser Zahlungsmethode das Zahlungsausfallrisiko für den Händler übernehmen würde. Außerdem ist ein sogenanntes Fallback möglich: Bei einer nicht erfolgreichen Lastschrift kann der Kauf automatisch in einen Rechnungskauf umgewandelt werden.
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iPhone X: „Zwillingsmaske“ soll Apples Face ID sofort überlisten
Mac & i, 27.11.2017

Die Sicherheitsfirma Bkav hat eine neue Version einer Maske vorgestellt, mit der das Überlisten von Apples Face ID einfacher werden soll: Version 2 der Maske funktioniere als „artifizieller Zwilling“ und könne das auf das Gesicht des Nutzers trainierte iPhone X sofort entsperren, wie die Sicherheitsforscher in einem neuen Video demonstrieren. Eine derartige Maske lasse sich für rund 200 US-Dollar mit Hilfe eines 3D-Druckers anfertigen. Die Anfertigung eines derartigen 3D-Models einer Person sei „sehr simpel“, schreibt die Sicherheitsfirma – dafür müsse diese nur heimlich aus bestimmten Winkeln abfotografiert werden, etwa beim Betreten eines Raumes.
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Datenleck bei PayPal-Zukauf betrifft 1,6 Millionen Kunden
Golem, 04.12.2017

Bei der zu PayPal gehörenden Firma TIO Networks sollen Daten von bis zu 1,6 Millionen Nutzern durch Schwachstellen in der Infrastruktur gefährdet gewesen sein, wie das Unternehmen selbst mitteilte. Seit dem 10. November ruhten die Geschäfte von TIO, „um Kundendaten zu schützen“, heißt es auf der Webseite. PayPal gibt an, zu den betroffenen Daten gehörten Namen, Adressen, Bankaccounts, Sozialversicherungsnummern und „Login-Details“. Unklar ist, ob zu den Login-Details Passwörter im Klartext gehören. TIO bietet Smartphone-Apps genauso an wie Webclients oder Kiosk-Anwendungen. Eine Untersuchung des Vorgangs habe ergeben, dass es einen „nicht-autorisierten Zugriff“ auf das Netzwerk von TIO gegeben habe.
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Future-Handel mit Bitcoins startet noch vor Weihnachten
FAZ, 04.12.2017

Bei den amerikanischen Börsenbetreibern CME Group und Cboe Global Markets kommt Bewegung in das Thema Bitcoin. Beide stehen unmittelbar davor, Bitcoin-Futures-Kontrakte anzubieten. Dieser Schritt würde Anlegern ermöglichen, auf die bekannteste Krypto-Währung der Welt größere Spekulationen zu tätigen. Laut Bloomberg wurden CME und dem kleineren Wettbewerber Cboe die Erlaubnis erteilt, entsprechende Produkte anzubieten. CME erklärte, dass die Kontrakte des Unternehmens ab dem 18. Dezember gehandelt werden können. Die Aufsicht obliegt der Commodity Futures Trading Commission (CFTC).
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Sonstiges
Erfolg mit Amazon – ibi-Seminar am 25. Januar in München zeigt, wie's geht
ibi research, 06.12.2017

Amazon verstehen und erfolgreich nutzen! Das ibi-Seminar ist ideal geeignet für Entscheider und Führungskräfte von Markenherstellern und Händlern. Erfahren Sie an nur einem Tag alles Wissenswerte über das System Amazon, insbesondere, wie Sie Ihre Produkte erfolgreich auf dem weltweit größten Marktplatz verkaufen können. Erfahrene Referenten mit viel Praxis-Wissen geben einen umfassenden und tiefen Einblick ins Thema und haben etliche Tipps & Tricks parat. Nutzen Sie jetzt den reduzierten Frühbucherpreis!
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Künstliche Intelligenz im Finanzsektor: Mehr als ein Hype, aber ein riskanter Weg
Der Bank Blog, 27.11.2017

Künstliche Intelligenz ist ein wichtiger Trend innerhalb der Digitalisierung und demzufolge in aller Munde. Die richtige Einordnung in den Finanzsektor steckt derzeit allerdings noch voller Herausforderungen. Kein Tag vergeht, an dem das Thema „Künstliche Intelligenz“ nicht in Newslettern oder Blogs über Finanzdienstleistungen auftaucht. Das Spektrum reicht von der Überlegung, ob man sich überhaupt damit beschäftigen solle, bis hin zur überzeugten Aussage, hier stehe der nächste Jobkiller schon in der Türe. In seinem Gastbeitrag im „Bank Blog“ stellt Prof. Dr. Hans-Gert Penzel seine Einordnung der Künstlichen Intelligenz in den Finanzsektor vor.
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Haftung bei Steuerbetrug im Online-Handel naht
Handelsblatt, 30.11.2017

Online-Plattformen wie Amazon und Ebay sollen künftig für millionenschweren Umsatzsteuerbetrug von Anbietern haften. Darauf haben sich die Länder-Finanzminister verständigt. Dem Beschluss zufolge sollen künftig die Marktplatzbetreiber dafür geradestehen, wenn Anbieter auf ihren Plattformen keine Umsatzsteuer abführen. Die Haftung würde greifen, wenn die Betreiber die steuerliche Registrierung eines Händlers nicht nachweisen können oder wenn sie vom Finanzamt auf Verfehlungen des Händlers hingewiesen würden. Konkrete Gesetzesvorschläge wollen Bund und Länder im ersten Quartal 2018 vorlegen. Damit könnten die neuen Regeln schon im ersten Halbjahr greifen.
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MiFID II: Finanzbranche befürchtet Konsolidierungen
FundResearch, 29.11.2017

Die europäische „Markets in Financial Instruments Directive“ (MiFID II) tritt am 3. Januar 2018 in Kraft und wird die Finanzmärkte und Geschäftspraktiken grundlegend verändern. Sie legt fest, dass Researchkosten explizit ausgewiesen werden müssen. Auf diese Weise soll zugunsten der Anleger einerseits mehr Preis-Transparenz in den Investitionsprozess kommen. Andererseits erhoffen sich die Regulierer aus Brüssel mit der strikten Trennung von Research- und Salesbereichen potenzielle Interessenkonflikte bereits im Vorfeld auszuräumen. Was mit guten Absichten auf den Weg gebracht worden ist, könnte aber durchaus negative Folgen haben. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie des CFA-Instituts.
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