Zahlungsverkehrs-Newsletter KW 8 / 2021     An- und Abmelden | Archiv
       
       
 
Interbanken-Zahlungsverkehr / Electronic Banking
ibi-Zahlungsverkehrsforum online am 10. März: Hochkarätige Speaker zur EU-Payment-Strategie
ibi-Grundlagen-Seminar „Zahlungsverkehr von A-Z“ online am 25. März
EBA calls on national authorities to take supervisory actions (PSD2)
Instant Payments: APIs sind (noch) kein Erfolg
Klarna startet eigenes Girokonto und sagt etablierten Banken den Kampf an
Glücksspielstaatsvertrag 2021: Auswirkungen auf den Zahlungsverkehr
 
Kartenzahlungen
Kartenmarktstatistik: Zunahme des Kartenumsatzes um 23 Mrd. € (6,1%)
Sparkassen verschmähen Girocard mit Mastercard-Co-Badge
 
E- und M-Payment
Tankstellen: Pay@Pump – Das Update ... Was für wen?
Bezahlen per App: Jö macht Apple Pay Konkurrenz (Österreich)
 
Sonstiges
Fehlüberweisung: Citigroup erhält halbe Milliarde Dollar nicht zurück
Digitale Versicherungen: Bafin legt Start-ups Daumenschrauben an
Smava und Finanzcheck fusionieren
Europäer sparten 2020 deutlich mehr Geld


Interbanken-Zahlungsverkehr / Electronic Banking
ibi-Zahlungsverkehrsforum online am 10. März: Hochkarätige Speaker zur EU-Payment-Strategie
ibi research, 24.02.2021

Im Mittelpunkt des ganztägigen ibi-Zahlungsverkehrsforums steht die neue EU-Strategie für den Massenzahlungsverkehr. Dabei werden die darin aufgeführten Stoßrichtungen und die dazu abgeleiteten, wichtigsten strategischen Maßnahmen aus verschiedenen Perspektiven intensiv beleuchtet. Hochkarätige Vertreter aus Politik, Verbraucherschutz, Finanzwirtschaft, Handel und Aufsicht werden die aktuellen Entwicklungen aufzeigen und die strategischen Auswirkungen aus ihrer Sicht einschätzen und kritisch kommentieren, darunter Markus Ferber (Europaparlament), Martina Weimert (CEO, EPI Interim Company) und viele mehr. Bis zum 15. Februar gilt noch der Frühbucherpreis!
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ibi-Grundlagen-Seminar „Zahlungsverkehr von A-Z“ online am 25. März
ibi research, 24.02.2021

Holen Sie sich die Grundlagen des deutschen Zahlungsverkehrs! Das Online-Seminar vermittelt die Grundlagen des Zahlungsverkehrs, stellt seine Akteure vor und beleuchtet die regulatorischen Hintergründe. Zudem werden die wesentlichen Inhalte und Auswirkungen der Payment Services Directive 2 dargelegt und die Thematik Echtzeitzahlungen / Instant Payments sowie deren Auswirkungen und Chancen behandelt. Ein Ausblick auf Themen wie ISO 20022-Migration, Aktivitäten im Ausland und programmierbares Geld runden das Seminar ab. Zahlreiche Praxisbeispiele veranschaulichen die verschiedenen Themen. Ein Austauschen mit unseren Experten ist während des Online-Seminars jederzeit möglich. Jeder Teilnehmer erhält auf Wunsch eine Teilnahme- bzw. Fortbildungsbestätigung.
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EBA calls on national authorities to take supervisory actions (PSD2)
EBA, 22.02.2021

The European Banking Authority (EBA) published an Opinion on supervisory actions national competent authorities (NCAs) should take to ensure banks remove any remaining obstacles that prevent third party providers from accessing payment accounts, which restrict EU consumers’ choice of payment services. The Opinion will contribute to a level playing field across the EU and to a consistent application and supervision of relevant requirements under the Payment Services Directive (PSD2) and the EBA Regulatory Technical Standards on strong customer authentication and common and secure communication (RTS on SCA&CSC).
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Instant Payments: APIs sind (noch) kein Erfolg
Der Treasurer, 22.02.2021

Vor knapp zwei Jahren haben der Softwareanbieter Serrala und die Deutsche Bank eine offene Schnittstelle (API) für Sepa Instant Payments gelauncht. Nach Angaben der beiden Dienstleister handelte es sich dabei um die erste API, mit der Unternehmen Echtzeitzahlungen direkt über ihr SAP-System auslösen können. Was ist daraus geworden?
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Klarna startet eigenes Girokonto und sagt etablierten Banken den Kampf an
IT Finanzmagazin, 10.02.2021

Die Zahlungs- und Shopping-Plattform Klarna geht e mit einem Girokonto an den Start und will in Kombination mit der Klarna-App den Verbrauchern damit mehr Kontrolle über ihre Finanzen ermöglichen. Doch mit der Rundum-Ansprache beim Thema Geld ist ein Girokonto gleichzeitig eine Kampfansage an die etablierten Banken und Sparkassen. Kunden können in Zukunft ihre alltäglichen Ausgaben zusätzlich in der Klarna-App verfolgen, kategorisieren und analysieren. Zum Klarna-Konto gehört eine Visa-Debitkarte, die auch mit Google Pay und Apple Pay verbunden werden kann.
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Glücksspielstaatsvertrag 2021: Auswirkungen auf den Zahlungsverkehr
PayTechLaw, 18.02.2021

Bislang ist das Online-Glücksspiel in Deutschland größtenteils illegal. Allein Schleswig-Holstein geht einen Sonderweg. Dies wird sich mit Inkrafttreten des Staatsvertrages zur Neuregulierung des Glücksspielwesens in Deutschland („GlückStV 2021“) ändern. Der Glücksspielstaatsvertrag 2021 sieht eine weitestgehende Legalisierung des Glücksspiels vor. Die neuen Regelungen sollen im Sommer dieses Jahres in Kraft treten. In diesem Beitrag nimmt PayTechLaw die Auswirkungen der Legalisierung des Online-Glücksspiels auf den Zahlungsverkehr in den Fokus.
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Kartenzahlungen
Kartenmarktstatistik: Zunahme des Kartenumsatzes um 23 Mrd. € (6,1%)
PaySys, 12.02.2021

Der Kartenumsatz in Deutschland stieg 2019 um 23 Mrd. € auf 402 Mrd. €. Der Umsatz durchbrach damit erstmalig den Meilenstein von 400 Mrd. €. Vor 10 Jahren betrug der Umsatz noch 210 Mrd. €. Das Wachstum in Höhe von 6,1% kann als „leicht überdurchschnittlich“ bezeichnet werden. Die durchschnittliche Wachstumsrate (CAGR) der letzten 10 Jahren betrug 5,5%. Gemessen an der Anzahl der Kartentransaktionen war das Wachstum 2019 sogar zweistellig: + 11,8%. Die Karte wird zunehmend auch für Kleinbetragszahlungen eingesetzt. Zu diesen Ergebnissen kommt die Unternehmensberatung PaySys Consultancy GmbH in ihrer jährlich herausgegebenen Kartenmarktstatistik Deutschland.
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Sparkassen verschmähen Girocard mit Mastercard-Co-Badge
Finanz-Szene, 23.02.2021

Die Meldung war nicht weniger eine Sensation: „Im zweiten Halbjahr 2020 wird das Kartenportfolio in der Sparkassen-Finanzgruppe um die Sparkassen-Card mit dem neuen Co-Badge Debit Mastercard erweitert“ – so stand es im März letzten Jahres urplötzlich auf der Website der „Finanz Informatik“, also des IT-Dienstleisters der Sparkassen. Heute, ein knappes Jahr später, lautet die Frage eher: Haben die Sparkassen-Vorstände da draußen in ihren Städten und Dörfern überhaupt etwas davon mitbekommen? Denn: Bislang bieten allenfalls 5 Prozent der deutschen Sparkassen ihren Kunden das neue Produkt an. Eine ziemliche Enttäuschung.
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E- und M-Payment
Tankstellen: Pay@Pump – Das Update ... Was für wen?
IT Finanzmagazin, 17.02.2021

Im August 2019 hatte Rudolf Linsenbarth einen Artikel über das Bezahlen direkt an der Zapfsäule verfasst. Damals waren die Lösungen auf die Tankstellen von HEM und Shell beschränkt. Der Markt entwickelt sich weiter, so auch die Anbieter, Lösungen und Zielgruppen. In seinem Artikel zeigt er, was sich seitdem getan hat.
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Bezahlen per App: Jö macht Apple Pay Konkurrenz (Österreich)
futurezone, 15.02.2021

Der Jö Bonus Club startet eine Kooperation mit dem österreichischen Zahlungs-Start-up Bluecode, wodurch die Bezahlung direkt über die Jö-App ermöglicht wird. Bluecode hat ein System entwickelt, bei dem Zahlungen an der Kasse durch Scannen eines Barcodes durchgeführt werden können. In der Praxis wird an der Kassa nur mehr ein Strichcode gescannt. Über diesen wird man als Mitglied des Bonusprogramms identifiziert und gleichzeitig wird ein Zahlungsvorgang über BlueCode initiiert. Das Besondere an der Zahlungsfunktion von jö&GO! ist, dass der Scan bereits erfolgen kann, bevor oder während die Waren gescannt werden. Am Ende muss von der Kassenkraft lediglich die Bezahlung bestätigt werden.
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Sonstiges
Fehlüberweisung: Citigroup erhält halbe Milliarde Dollar nicht zurück
Welt, 17.02.2021

Der Fall sorgte im vergangenen August für Aufsehen: Die Citigroup hatte im Auftrag des Kosmetikherstellers Revlon versehentlich einen eigentlich erst 2023 fälligen Kredit von knapp 900 Millionen Dollar bei Gläubigern – Hedgefonds und anderen professionellen Investoren – vollständig zurückgezahlt. Dabei hätte nur eine Zinszahlung von 7,8 Millionen Dollar angestanden. Die Bank machte menschliches Versagen für das Missgeschick verantwortlich und forderte Rückerstattung. Der zuständige Richter Jesse Furman entschied nun in New York, dass die Empfänger des Geldes der US-Großbank einen Betrag von rund 500 Millionen Dollar (413 Mio. Euro) nicht zurückzahlen müssen.
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Digitale Versicherungen: Bafin legt Start-ups Daumenschrauben an
FAZ, 21.02.2021

Das „Bafin-Journal“ ist keine Zeitschrift für die Freizeit. Monatlich informiert die Finanzaufsicht darin über Geldwäsche, Trends in der Autoversicherung oder riskante Derivate-Geschäfte. Manchmal setzt sie damit aber auch Recht, und das hat die Start-up-Szene in der Versicherungswirtschaft in Erstaunen versetzt. Denn in dem Journal formuliert ein Behördenmitarbeiter neue Eigenmittelanforderungen an künftige Insurtech-Gründer, damit „künftige Neugründungen schon zum Zulassungszeitpunkt mit mehr Eigenmitteln ausgestattet werden.“
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Smava und Finanzcheck fusionieren
Finance FWD, 12.02.2021

Die beiden deutschen Kreditplattformen Smava und Finanzcheck tun sich zusammen, wie aus einer Pressemitteilung hervorgeht. Smava ist dabei der größere Partner, die Berliner Firma wird Finanzcheck übernehmen. Im Gegenzug erhält der Private-Equity-Investor und bisherige Finanzcheck-Inhaber Hellman & Friedman einen Minderheitsanteil an Smava. Die Bewertung von Finanzcheck soll bei 200 Millionen Euro liegen, wie das Handelsblatt berichtet.
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Europäer sparten 2020 deutlich mehr Geld
Die Bank, 22.02.2021

In der Corona-Krise haben laut einer aktuellen Studie viele europäische Sparer deutlich mehr Geld auf ihre Bankkonten zurückgelegt. Demnach überschritt zum ersten Mal überhaupt der Geldzuwachs auf Giro- und Sparkonten in der Eurozone die Grenze von 500 Mrd. Euro. Im Vergleich zum Vorjahr sei das Sparvolumen der Europäer damit um knapp 50 Prozent gewachsen. Der Großteil des Geldes, rund 150 Mrd. Euro, entfalle auf deutsche Sparer, so die Analyse des Hamburger FinTechs Deposit Solutions auf Basis von Daten der Europäischen Zentralbank.
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