Zahlungsverkehrs-Newsletter KW 17 / 2017     An- und Abmelden | Archiv
       
       
 
Interbanken-Zahlungsverkehr / Electronic Banking
Neuer Swift-Echtzeit-Service für Zahlungsverkehrskontrollen
NSA soll Bankensystem Swift geknackt haben
 
Kartenzahlungen
Mastercard baut Fingerabdruckscanner in Kreditkarten ein
Plastc gescheitert
 
E- und M-Payment
Bundeskartellamt: paydirekt darf Handy-zu-Handy-Zahlen anbieten
PayPal bald in Android Pay verfügbar
Bankomo: ReiseBank bietet reines Smartphone-Konto an
N26 startet Bankkonto für Selbständige
Samsung Pay steht vor Schweizer Markteintritt
 
Sonstiges
Smartphone-Sensoren können PIN verraten
GDV-Fachtagung Zahlungsverkehr am 18./19. Mai in Köln
Pensionskassen sind mit Meldewesen überfordert
Crédit Mutuel nutzt IBM Watson


Interbanken-Zahlungsverkehr / Electronic Banking
Neuer Swift-Echtzeit-Service für Zahlungsverkehrskontrollen
IT Finanzmagazin, 12.04.2017

Swift führt einen neuen Echtzeit-Service für Zahlungsverkehrskontrollen ein, mit dem die bestehenden Maßnahmen seiner Kunden zur Abwehr von Betrug ergänzt und verstärkt werden sollen. Mit dem neuen „Payment Controls Service“ würden Swift-Kunden ihre Zahlungsverkehrsnachrichten künftig anhand ihrer eigenen ausgewählten Parameter überprüfen können. Der neue Service soll sich von den Kunden unmittelbar in ihre Swift-Nachrichtenabläufe integrieren lassen und würde damit maßgeblich die Nachrichtenaktivitäten besser überwachen. Das System zielt auf ungewöhnliche und untypische Zahlungsmuster. Die würden rechtzeitig aufgedeckt und betrügerische Überweisungsaufträge besser verhindert.
nach oben      mehr bei IT Finanzmagazin

NSA soll Bankensystem Swift geknackt haben
Spiegel, 15.04.2017

Der US-Geheimdienst NSA hat sich möglicherweise Zugang zum internationalen Zahlungsverkehrssystem Swift verschafft und eine Reihe von Banken im Nahen Osten überwacht. Das geht aus Dokumenten hervor, die die Hacker von „Shadow Brokers“ veröffentlichten. Experten gehen davon aus, dass die Dokumente tatsächlich von der NSA stammen und bei einer geheimen Hacker-Einheit namens „Equation Group“ innerhalb der NSA gestohlen wurden.
nach oben      mehr bei Spiegel

Kartenzahlungen
Mastercard baut Fingerabdruckscanner in Kreditkarten ein
t3n, 20.04.2017

Seit der Einführung von Chips als modernen Ersatz zum Magnetstreifen hat sich im Grunde nicht viel am Aufbau von Kreditkarten geändert. Aber jetzt sind Neuerungen in Sicht: Mastercard hat erstmals eine Kreditkarte vorgestellt, in die ein Fingerabdrucksensor verbaut wurde. Darüber sollen sich Kunden im Laden authentifizieren können. Unterschrift oder Pin sind dann nicht mehr notwendig. Die neuen Kreditkarten sollen mit bestehenden Kartenterminals kompatibel sein. Zukünftige Varianten der Karte sollen auch kontaktlos funktionieren.
nach oben      mehr bei t3n

Plastc gescheitert
Heise, 22.04.2017

Die Smartcard zur Bündelung von bis zu 20 Kreditkarten wird nie bei ihren Unterstützern ankommen. Plastc meldet Insolvenz an. Die von Plastc verfolgte Idee sollte komfortabel sein: Das Crowdfunding-Projekt plante, seinen Unterstützern eine Smartcard zukommen zu lassen, mit der sie bis zu 20 Kredit- und Debitkarten bündeln könnten. Damit wird es für die Unterstützer der Firma, die 2014 als Crowdfunding-Projekt an den Start ging, schwer bis unmöglich, ihre Teilsummen aus dem Topf von 9 Millionen US-Dollar durch Vorbestellungen zurückzuerhalten.
nach oben      mehr bei Heise

E- und M-Payment
Bundeskartellamt: paydirekt darf Handy-zu-Handy-Zahlen anbieten
Handelsblatt, 12.04.2017

Das Bundeskartellamt hat keine Einwände zur Einführung einer Handy-zu-Handy-Zahlfunktion (P2P) innerhalb des Internet-Bezahlverfahrens paydirekt. Gut möglich, dass sich Bankkunden über die paydirekt-App schon bald gegenseitig kleine Geldbeträge überweisen können. Zum genauen Starttermin gab es zunächst keine Informationen. Die Einschätzung des Bundeskartellamts ist von den Banken bereits lange ersehnt worden. Im vergangenen November hatten sie das Amt über ihre Pläne informiert. Das Ergebnis ist keinesfalls selbstverständlich. Über paydirekt als gemeinsames Vehikel soll es nun mit der bankenübergreifenden P2P-Funktion klappen.
nach oben      mehr bei Handelsblatt

PayPal bald in Android Pay verfügbar
OnlinehändlerNews, 19.04.2017

Wie PayPal auf seinem Unternehmensblog bekannt gegeben hat, intensivieren Google und der Payment-Anbieter ihre bisherige Zusammenarbeit. Schon bald, so heißt es in der Meldung, können Verbraucher aus den USA PayPal in Android Pay nutzen, um ihre Einkäufe (In-App, online, stationär) zu bezahlen. Die Funktion innerhalb von Android Pay und in der PayPal-App soll in den nächsten Wochen verfügbar sein. Wer den neuen Service nutzen will, muss allerdings ein Smartphone mit einer Android-Version 4.4 oder höher besitzen.
nach oben      mehr bei OnlinehändlerNews

Bankomo: ReiseBank bietet reines Smartphone-Konto an
FAZ, 22.04.2017

Die Reisebank bietet mit Unterstützung von Wirecard bald ein reines Smartphone-Konto an. Freigeschaltet wird die App wohl im Sommer. Dann können die Nutzer damit Geld innerhalb des Sepa-Raums überweisen, per Peer-to-Peer an andere Nutzer senden und mit einer Mastercard im Laden zahlen. Das Besondere an Bankomo ist, dass es komplett guthabenbasiert funktioniert. Das Produkt erinnert mit seinem abgespeckten Angebot, seiner leichten Zugänglichkeit und nicht zuletzt dem Namen an das Sparkassen-Projekt Yomo. Bei der DZBank denkt man offensichtlich schon darüber nach, wie sich die Innovation auch über die klassische Kundschaft der Reisebank hinaus nutzen lässt.
nach oben      mehr bei FAZ

N26 startet Bankkonto für Selbständige
t3n, 19.04.2017

Wer selbstständig ist und ein Geschäftskonto eröffnen will, hat es nicht immer leicht. Viele Banken gewähren entsprechenden Kunden keinen Dispokredit oder verlangen hohe Gebühren. Kosten von bis zu 100 Euro jährlich sind keine Seltenheit. Nun schickt sich N26 an, das zu ändern. Das Berliner Fintech-Startup bietet mit N26 Business ab sofort auch Selbständigen die Möglichkeit, ihre Finanzgeschäfte auf einfache Art und Weise abzuwickeln. N26 Business bietet zunächst alle Funktionen des bereits bestehenden Kontomodells.
nach oben      mehr bei t3n

Samsung Pay steht vor Schweizer Markteintritt
20 Minuten, 20.04.2017

Schlechte Nachrichten für Twint und Apple Pay: Konkurrent Samsung Pay vom gleichnamigen koreanischen Smartphone-Hersteller steht anscheinend unmittelbar vor dem Markteintritt in die Schweiz. Wie der Konzern mitgeteilt hat, möchte er Samsung Pay schon am 27. April offiziell der Schweizer Öffentlichkeit vorstellen. Samsung Pay solle das Bezahlen „im Alltag schneller machen“, so die Mitteilung. Weitere Details, etwa mit welchen Partnern er dabei kooperiert, gab der Konzern noch nicht bekannt.
nach oben      mehr bei 20 Minuten

Sonstiges
Smartphone-Sensoren können PIN verraten
Heise, 11.04.2017

Wissenschaftler der Universität Newcastle haben einen JavaScript-Code entwickelt, mit dem sie Zugriff auf die Sensoren des Smartphones bekommen. Diese Daten verraten überraschend viel über den Nutzer. Jede Touch-Aktion verändert die Ausrichtung eines Smartphones subtil, so die Studie. Die Bewegungssensoren sind so präzise, dass sie selbst kleine Bewegungen bemerken. Das Tracking ist akkurat genug, um auf einer präparierten Seite eingegebene PINs verlässlich reproduzieren zu können. Laut den Forschern ließen sich auf Anhieb 70 Prozent aller PINs korrekt berechnen, spätestens beim fünften Anlauf lagen die Wissenschaftler auch bei allen anderen PINs richtig.
nach oben      mehr bei Heise

GDV-Fachtagung Zahlungsverkehr am 18./19. Mai in Köln
GDV, 26.04.2017

Auch in diesem Jahr bietet die Fachtagung Zahlungsverkehr ein interessantes Programm mit Informations- und Erfahrungsberichten zu aktuellen Themen und Trends rund um den Zahlungsverkehr in der Versicherungswirtschaft. Geplant sind unter anderem Vorträge zu Bezahlverfahren in den Versicherungsunternehmen sowie zu den Auswirkungen von Big Data, Blockchain und Instant Payments auf den Zahlungsverkehr in der Branche.
nach oben      mehr bei GDV

Pensionskassen sind mit Meldewesen überfordert
Die Bank, 20.04.2017

Die geplante Verordnung der Europäischen Zentralbank (EZB) zu statistischen Berichtspflichten von Pensionseinrichtungen, die im zweiten Halbjahr 2017 verabschiedet werden soll, wird ab 2019 umfangreiche Reportingpflichten für Pensionseinrichtungen und damit erhebliche zusätzliche Kosten nach sich ziehen. Zudem sei mit einer beträchtlichen Zunahme bei den laufenden Kosten, beispielsweise für die ständige Pflege der IT-Systeme, zu rechnen.
nach oben      mehr bei Die Bank

Crédit Mutuel nutzt IBM Watson
gi Geldinstitute, 21.04.2017

Crédit Mutuel setzt auf Cognitive Computing. 20.000 Mitarbeiter in 5.000 Filialen werden IBM Watson nutzen. Mit dieser Entscheidung wird Watson erstmals kommerziell von einem Finanzinstitut in Frankreich zur Unterstützung von Fachkräften eingesetzt. Bis Mitte Juni werden alle Kundenberater von 15 Genossenschaften der Crédit Mutuel in Frankreich auf Watson-Lösungen umgestellt: Der E-Mail-Analyzer wird Beratern dieser Filialen helfen, die über 350.000 täglichen Kunden-E-Mails zu verwalten. Das Analyseprogramm erkennt die häufigsten Anfragen und ermittelt die Dringlichkeit.
nach oben      mehr bei gi Geldinstitute




© 2017 ibi research

ibi aktuell: Veranstaltungstipp „B2B-Commerce“, Frankfurt, 4. Mai

    Mit freundlicher Unterstützung von


  www.efis.de


  https://www.sofort.com


  In Kooperation mit

  www.ibi.de
       

An- und Abmelden | Archiv

Impressum | Datenschutz